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Zinsniveau, Kaufpreise und Nachfrage: Wie sieht es hier aktuell aus?

Von außen betrachtet und im Hinblick auf beeinflussende Faktoren wie die Wirtschafts- und Zinslage oder die Situation in Osteuropa sind sich viele unsicher, wohin die Reise am Immobilienmarkt geht – Martin Tentschert gab uns Antworten im Interview.

Pandemie, Krieg in der Ukraine, Inflation oder Midterms – Meldungen in den Medien über die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lagen im In- oder Ausland verunsichern auch die Menschen in der Region. Die Auswirkungen des Zinsanstiegs sorgen beispielsweise für gewisses Unbehagen auf dem Immobilienmarkt. Martin Tentschert, Geschäftsführer und Immobilienexperte hat ein paar Fragen dazu beantwortet.

Herr Tentschert, das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Was können Sie über die Entwicklungen am Immobilienmarkt berichten?

„Der Markt hat sich im Laufe dieses Jahres spürbar abgekühlt. Das ist aber auch nicht verwunderlich. Die Immobilienpreise sind seit über zehn Jahren konstant gestiegen, was letztlich zu einer Verdopplung der Preise geführt hat. Die starken Zinsanstiege von knapp einem auf aktuell rund vier Prozent machen sich da natürlich massiv bemerkbar. Für einen Käufer bedeutet das bei der Finanzierung häufig eine doppelt so hohe monatliche Rate, wie noch vor einem Jahr. Im Prinzip haben wir aktuell das Zinsniveau von 2010, jedoch doppelt so hohe Preise. Diese Entwicklung sorgt somit selbstverständlich für eine abgeschwächte Nachfrage nach Kaufobjekten – zumindest nicht zu bestimmten Preisen.“

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Wer kauft dann aktuell noch Immobilien und sind die Preise aktuell schon rückläufig?

„Der Markt hat sich zwar verändert, ist aber nach wie vor stabil und funktioniert. Generell lassen sich Immobilien zur Eigennutzung derzeit deutlich besser vermarkten als reine Investitionsobjekte. Unser Büro konnte bis dato in 2022 schon über 110 Immobilien im Kaufbereich erfolgreich vermitteln. Das ist zwar etwas weniger, wie in den Vorjahren – unter den aktuellen Gegebenheiten sind wir damit aber sehr zufrieden. Die Preisentwicklung ist hinsichtlich Objektart und Wohnlage sehr unterschiedlich. Während in den vergangenen Jahren fast alle Objekte eine ähnliche Wertentwicklung hatten, muss das aktuell sehr differenziert betrachtet werden. Es gibt Objekte, bei denen wir aktuell zwischen fünf und 15 Prozent unter den Spitzenpreisen vom Vorjahr liegen, bei bestimmten Immobilien werden aber – nach wie vor – absolute Höchstpreise erzielt.“

Welche Ratschläge haben Sie für Kaufinteressenten im aktuellen, regionalen Marktumfeld?

„Für Käufer ist die derzeitige Entwicklung, trotz der höheren Zinsen, sicherlich nicht schlecht. Es gibt weniger Wettbewerb zwischen Kaufinteressenten und die Angebotsauswahl ist höher als vor dem Zinsanstieg. Zudem werden die etwas niedrigeren Preise die Zinsanstiege bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Dazu kommt, dass ein höherer Zinssatz mit Abnahme der Restschuld im Laufe der Zeit auch für eine höhere Tilgung und damit für kürzere Laufzeiten der Finanzierung sorgt – dieser Effekt ist vielen Interessenten und Käufern nicht bekannt. Kaufinteressenten sollten auf jeden Fall ihre Möglichkeiten mit einem Finanzierungsspezialisten besprechen. Wenn dann Klarheit herrscht, bis zu welcher monatlichen Rate man sich wohl fühlt und wie viel Immobilie man sich dafür leisten kann, kann deutlich effizienter gesucht werden. In unserem Angebot sind derzeit beispielsweise 41 Häuser und 37 Wohnungen – alleine im Kaufbereich. Um nicht alle Immobilien selbst selektieren zu müssen, können Interessenten auf unserer Website den kostenlosen Suchservice in Anspruch nehmen und werden dann bei passenden Objekten automatisch per Mail informiert – und zwar direkt beim Verkaufsstart der Immobilie. Darüber hinaus bieten wir mit unseren erstklassigen Kontakten zu Finanzierungsvermittlern und Banken den Interessenten eine Unterstützung an, die gerne in Anspruch genommen wird.“

Wie fällt Ihre Prognose für das Jahr 2023 aus, was dürfen wir erwarten?

„Prognosen waren selten so schwierig wie in aktuellen Zeiten. Viel wird natürlich von der weiteren Zinsentwicklung abhängen. Aber eines ist sicher: Auch im kommenden Jahr werden Immobilien verkauft und gekauft! In der aktuellen Marktlage wird ein guter Immobilienmakler mit entsprechenden Marktkenntnissen auch wieder sehr gefragt sein. Immobilien aktiv und kreativ zu vermarkten, die wichtige Vermittlerrolle zwischen der Verkäufer- und Käuferseite einzunehmen und beide Seiten bestmöglich zusammenzubringen – das ist die Grundidee unseres Berufs und der können wir jetzt wieder in vollen Zügen nachgehen. Das zeigt auch die äußerst positive Resonanz – sowohl von Käufern als auch von Verkäufern – gerade in diesen leicht turbulenten Zeiten.

Ich darf Ihnen aber sagen: Mein Team und ich freuen uns auf das neue Jahr – mit all seinen Herausforderungen und Aufgaben für unseren Berufsstand!“

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